1635 Erstnennung der Mühle
1746 Ernestine Katharina Gräfin von Herberstein verkauft die Mühle an Paul Harukh.
1751 Caspar Spieß wird Mühleninhaber. Der Name Spieß wird noch lange mit der Mühle verbunden sein.

1820

Theresia Spieß führt den Betrieb als Witwenbetrieb.
Peter und Maria Mittermüller pachten die Mühle.

1842

Peter Mittermüller  kauft die Mühle um 21.000.- Gulden.
Sein Stiefsohn Josef Ott folgt als Mühleneigner.

1870

Mit Ferdinand Polsterer scheint eine neue Mühlengeneration auf.

1886

Sohn Johann Polsterer läßt den Mühlenbetrieb vergrößern, verbessern und den Werkskanal überwölben.

1898

Die erste Elektrifizierung erfolgte.

1901

Eine Bäckerei wird eingerichtet, die bis zum Beginn der vierziger Jahre besteht.

1902

Einbau einer 110 PS Franzisturbine, anstatt 2 Wasserrädern (Gefälle  4,60 m , Q= 2,6 qm )

1903

 Gleichstromgenerator 50 KW.

1913

Einbau von Plansichtern.( Anstatt von Siebzylindern ). Die Vermahlung erfolgt ab nun mit Hartgußwalzen und für die Ausmahlung Mühlsteine, daher die Bezeichnung Kunstmühle.

1928

Hans Polsterer, dritter in der Müllerfamilie, veranlaßt den Umbau in eine kombinierte halbautomatische Weizen und Roggenmühle.

1945

Die Republik Österreich wird durch Enteignung des Hans Polsterer Eigentümerin des Familienbesitzes.
1955 

Am 18. August 1955 kauft Hans Polsterer sein Eigentum von der Republik Österreich zurück ( was als Sühneabgabe bezeichnet  wurde) Umstellung auf Wechselstrom. Anschaffung eines 80 Kw Generators Marke ELIN

1956

Anschaffung eines Steyr 5 to LKW.

1967

Georg Kühn, der bei Hans Polsterer das Müllerhandwerk erlernte übernimmt den Betrieb.

1968

Überholung der Turbine und Inbetriebnahme eines Drehzahlreglers und einer Rechenputzanlage.

1974

30 to Brückenwaagen-  und Mehltankwagenkauf.

1979

Vollautomatisierung mit Schubladenplansichter und pneumatischen Mahlguttransport.

1996

Übernimmt Susanne Kühn den väterlichen Betrieb. Auf Grund des EU – Beitrittes und des Mehlpreisverfalles wurde

1997

ein Mühlenladen eingerichtet  und Naturkost verkauft.

1998

Wird die Gasthauskonzession durch Ablegung der Konzessionsprüfung von Dorit und Susanne Kühn erworben.

1999

Regelmäßiger Fischgrill von April bis Oktober.

2000

Somit erscheint der Fortbestand des traditionsreichen Betriebes gesichert.
2002 Trotz Hochwasser und Unterwaschungen an der Wehranlage geht es gut voran. Die Mühlsteinstube und die Mühle erfreut sich als Ort der Gaumenfreuden, der Entspannung  ( EU – Gong  ) und der Begegnung.
2004 Regelmäßiger Fischgrill von Jänner bis Dezember
2004 Ein schmerzlicher Verlust - unser Papa Georg verläßt uns am 6. August. Aber er ist nicht weit weg - er ist nur auf der anderen Seite des Weges....
2006 Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Deswegen haben wir unser Lokal in einen Nichtraucher- und Raucherbereich geteilt. 
Die alte Bäckerei wird "rauchfrei" und bietet 60 Personen Platz, im Schankraum (Platz für 15 Gäste) kann man aber weiterhin seiner Leidenschaft frönen.

2007 Eröffnung "wuwuline - Schmuckstückchen und mehr ..."

Die jüngste Tochter des Hauses hat den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und hat sich einen Traum erfüllt.
Der alte Schweinestall wurde zum Atelier und Geschäftslokal ausgebaut in dem nun vielerlei schöne Schmuckstückchen erworben werden können.

2007 Der Stadl wurde renoviert und Anfang September findet die erste Veranstaltung statt. Eine Hochzeit mit 85 Personen.
2008 Ab sofort gibt es auch das Mühlsteinstuben-Catering. Für die private oder die Firmenfeier - egal ob Fingerfood oder kalte Snacks - Ihre Gäste werden begeistert sein.
2009 Der Mühlenladen wird von Ulli Kühn-Grögler übernommen. Im selben Jahr erhält Sie auch den Lebensmittelkaufmannspreis des Landes NÖ.
Ulli-artwork Atelier im alten Pferdestall (Objekte-Malerei- künstlerische Fotografie)
2010 Wir freuen uns, lt. Kurier-Freizeit-Ausgabe v. März 2010, zu den "Top 5 Fischrestaurants" im Land zählen zu dürfen.
2011

Mühlenmuseum - Mühlenführungen

Eine besondere Attraktion im Gesamtangebot ist das neue Mühlenmuseum.  Der Familienbetrieb Kühn hat mit der Dornauer Kunstmühle seit mehr
 als 370 Jahren die gesamte Region mit wertvollen Getreideprodukten  versorgt. Die stillgelegte Mühle erfährt jetzt eine Renaissance und  späte Ehre. Sie wurde zu einem Mühlenmuseum umgebaut. Die  Müllermeisterin Susanne Kühn führt durch die Mühle und gewährt  persönliche Einblicke in das traditionsreiche Handwerk bei stimmungsvoller Atmosphäre.

Mühlenführungen unter telefonischer Voranmeldung: 0664/860 15 37

Kosten € 2,50/Person 

 

::: zurück zur Übersicht :::

Kunstmühle Dornau - Mühlsteinstube ::: Dornau 3 ::: 2544 Leobersdorf ::: info@muehlsteinstube.at ::: 0664/860 15 37